In der Vielfältigkeit von teleologischen, ideologischen und theologischen Sinnangeboten leben wir vereinzelt,auf der Suche nach Sinn und Zweck in einem Leben, dessen tiefere Bedeutung wir verloren haben. Sind wir somit nicht nur beruflich, sondern auch in der Ausrichtung unseres Lebens zu Nomaden geworden? Ähnlich den spanischen ‚Gitanos‘ durchwandern wir eine Vielzahl von möglichen ‚Welten‘ auf der Suche nach uns selbst. Dabei entstehen immer wieder Lebensrhythmen, die unser Sein strukturieren.

In dieser Performance gehen wir rhythmisch den Weg der ‚Gitanos’ nach und erforschen in einem zeitgenössischen Kontext die Kraft der unterschiedlichen Rhythmen des Flamenco, in Verbindung mit den spannungsgeladenen Akkordstrukturen und Improvisationen Jazz-affiner Musik, unser Sein zu spiegeln, auszudrücken und möglicherweise auch neu zu strukturieren. Es entstehen veränderbare Bilder-Modul Art-, die uns vertraut sind und fremd zugleich. Befremdet und zugleich nah.
„Can we cross the border?

 

Interlace sind:
Aurelia Baumgartner – Idee, Choreografie, Tanz, Video
Jairo Amaya – Tanz
Franz Schledorn – Posaune
Ken Weinzierl – Gitarre
Markus Wagner – Bass, Komposition, Arrangement

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